Wie schütze ich mich vor Pishing?

Was ist Pishing und wie groß ist die Gefahr?

Wie schütze ich mich vor Pishing?

Online-Pishing ist eine sehr ernste Gefahr für Sie und die gesamte Tourismusbranche. Cyperkriminelle sind auf der jagt nach Daten. Die Betrüger sind hinter all Ihren privaten und ganz persönlichen Daten und Informationen her.

Sobald nämlich ein Online-Pisher Zugriff auf Ihr E-Mail Konto erlangt hat, schlüpft er in Ihre Rolle als Vermieter und versucht so ehrliche Urlaubsgäste dazuzubringen, Geld für eine nicht existente Reservierung zu zahlen.

Es gibt kein Patentrezept oder absolutes Heilmittel gegen Pishing Angriffe. Die Bedrohung ist wie eine Influenza, die sich entwickelt und immer wieder ihre Angriffsart verändert. Es gibt ganze Pishing-Kampagnen, die auf bestimme Firmen und deren Mitarbeiter abzielen. Und leider gibt es viele Möglichkeiten für Sie als Anwender, die Tür dafür zu öffnen, z.B.

  • Das Einloggen auf gefälschten Internetseiten
  • Ein Klick auf einen vielversprechenden Angebotslink in einer Rabatt-E Mail
  • Zugriff auf öffentliches WLAN

Nur um einige Möglichkeiten zu nennen.

Wie sehen Warnsignale dafür aus, das Ihr Konto gehackt wurde?

  1. Im E-Mail Konto werden plötzlich neue Ordner oder Filter angelegt.
  2. Es wurde von einem anderen Computer oder Standort als gewöhnlich auf Ihr E-Mail Konto zugegriffen.
  3. In Ihrem Vermieterbereich tauchen plötzlich Anfragen auf, die in Ihrem E-Mail Konto nicht sichtbar sind.

Einige wichtige Tipps, wie Sie sich vor Pishing schützen können.

  1. Bevor Sie einen Link anklicken möchten, prüfen Sie diesen. Wenn er Schreibfehler vorweist, sollten Sie achtsam sein.
  2. Tragen Sie Ihr persönliches Passwort und Ihren Benutzernamen nur ein, wenn es sich um eine verschlüsselte Internetseite handelt. (Eine verschlüsselte Seite erkennen Sie an “https” vor der Webadresse)
  3. Da es nicht wirklich schwer ist eine gefälschte E-Mail herzustellen, die genau wie die original Mail aussieht, ist auch bei E-Mails von öffentlichen Organisationen wie Banken, Reisebüros, Steuerbüros, Behörden ect. Vorsicht zu genießen.
  4. Meiden Sie das Einloggen in öffentliche WLAN Netze (zum Beispiel in Cafes, Bahnhöfen oder Flughäfen) um Ihre persönlichen Bankgeschäfte zu tätigen oder ähnliche Online-Dienste in Anspruch zu nehmen. Denn auch öffentliche Netze könnten von Betrügern aufgebaut worden sein, die Sie dann wiederum auf falsche Internetseiten umleiten.
  5. Wenn Sie dabei helfen möchten Täter zu schnappen, sollten Sie sich bei dem Entdecken einer Pishing-Kampagne umgehend an Ihre Bank oder den Support Ihres Sozialen Netzwerks wenden um es dort mitzuteilen.
  6. Vorsicht auch bei Dateien, die Sie von Ihren Spielpartnern bei Online-Spielen geschickt bekommen. Diese können schädliche Ransomware, Würmer oder Spyware enthalten.